Aneta und Klaus haben ein kleines Häuschen und einen ungenutzten Keller. Feiern und reisen sind die Hobbies der beiden, und dann ist da noch die gemeinsame Leidenschaft für guten Wein. Im Keller horten die zwei mitten im Gerümpel, zahlreiche Weinschätze aus den gemeinsam bereisten Ländern. Auch der ein oder andere edle Tropfen aus Deutschland steht hier in Kisten herum und wartet auf das nächste Fest. Zum organisierten Auf- und Umräumen des brachliegenden Kellers haben Aneta und Klaus die Engel angeheuert, und die hatten direkt eine blendende Idee.

Der Plan der Engel

Die Engel haben sich überlegt, den ungenutzten Raum zu einem modernen Weinkeller umzufunktionieren. Das Gerümpel wird teils in die Garage, teils auf den Sperrmüll wandern, und der Wein wird in Zukunft nicht mehr in Kisten, sondern standesgemäß liegend gelagert. Ein bisschen Platz zum Feiern soll es auch geben, und wer bei Weinkellern an muffige alte Gewölbe mit dekorativen Spinnweben denkt, liegt hier völlig falsch. Die Engel krempeln die Ärmel hoch. Als erstes wird der Raum komplett ausgeräumt.

 

Der Kellerboden bekommt Club-Flair

Der Kellerboden wird erst gefegt und dann zusätzlich gesaugt. Diese gründliche Reinigung ist nötig, weil der Boden einen Anstrich bekommen soll. Die Engel haben eine zitronengelbe Farbe ausgesucht und zur Unterstützung Fachmann Frank um Hilfe gebeten. Bei der Farbe handelt es sich um Wasserlack, der mit Epoxydharz angerührt und dann ganz gleichmäßig auf den Boden aufgetragen wird. Das macht Frank mit einer gewöhnlichen Farbrolle, aber Übung muss sein, will man es so gleichmäßig hinbekommen wie er.

Nach einem kurzen Stück unterbricht Frank die Streicharbeiten und setzt einen Spezialeffekt mit schwarzen Farbchips. Die gibt er in eine Konservendose. Der Dosenboden hat Löcher, und nun streut er die Chips wie mit einem Sieb in gleichmäßig kreisenden Bewegungen über den noch feuchten Farbanstrich. Die Farbchips erzielen neben einem besonderen optischen Effekt außerdem noch Trittfestigkeit. Der Boden nimmt nun Stück für Stück Gestalt an. Nach 24 Stunden Trocknungszeit bei Zimmertemperatur können die Engel ihn bereits begehen. Die Umgestaltung kann weitergehen.

Wein trinkt sich am besten wohl temperiert

Völlig deplaziert und sperrig stand in der Diele bisher der Schatz, den sich Aneta und Klaus vor kurzem geleistet haben: ein exklusiver Weinkühlschrank. Jetzt bekommt das Genießerstück endlich den Platz, der ihm gebührt. Im Weinkeller kommt die Spezialkühlung richtig zur Geltung - und vor allem zum Einsatz!

 

 

Wandgestaltung: Plexiglas statt Tapete

Die Wände des innovativen Weinkellers wollen die Engel in ganz besonderer Weise gestalten. Doch bevor es losgehen kann, vermessen sie Linien am oberen Viertel der Kellerwände. Das machen sie mit Hilfe von Laserwasserwaage und Schlagschnur. Am Laserpunkt legt Engel Julia das eine Ende der Schlagschnur an. Diese ist mit Kreide bestäubt. Engel Katrin spannt die Schnur zum Laserpunkt an der gegenüberliegenden Wand und lässt sie einmal kräftig gegen die Wand schnellen. Dort entsteht so eine „schnurgerade“ Kreidespur. In die Linie werden in gleich bleibendem Abstand Löcher in die Wand gebohrt. Anschließend kommen Dübel hinein, und in diese drehen die Engel Ringschrauben.


Für die Wandgestaltung haben die Engel statt Farbe oder Tapete quadratische Platten aus Plexiglas in Türkis, Gelb und Grün entdeckt. Diese nennen sich „Frames“ und haben Löcher in allen vier Ecken. In diese Löcher können Haken gehängt und die farbigen Platten so miteinander verbunden werden. So entstehen ganze Frameketten, die nun Bahn für Bahn in die Ringschrauben an der Wand eingehängt werden. Die unansehnliche Kellerwand ist jetzt aufs Schönste kaschiert. Den Sechserpack Frames bekommt man übrigens für 25,50 Euro.

 

Licht im Do-it-yourself-Design

Keine entspannte Atmosphäre ohne entsprechendes Licht! Ein weiteres Highlight im Weinkeller setzen die Engel mit einer Designerlampe. Die kommt komplett in Einzelteilen. Dünne weiße Kunststoffbögen werden mit Geduld und etwas Geschick wellenförmig in ein vorgefertigtes System gefügt. Die Leuchte lässt sich ohne jeden Klebstoff zusammensetzen. Trotz exklusivem Aussehen eine leichte Bastelei zum Selbermachen - Erfolgserlebnis garantiert!


Theke und Weinregal in einem

Weinsteine aus Kunststoff - eine Neuheit, die die Engel entdeckt haben. Wie bei einem Stecksystem lassen sich die Weinsteine zu individuellen Lagerplätzen für Weinflaschen zusammensetzen. Aus schwarzen Weinsteinen, zwei alten Regalböden und vier Spannseilsystemen haben sich die Engel eine „Zwei-in-Eins- Konstruktion“ für den Wein-Partykeller überlegt.

Die Regalböden werden entsprechend der Weinsteine schwarz lackiert, in allen vier Ecken angebohrt und mit Halterungen für die Spannseilsysteme versehen. Die Engel stapeln zusammengesteckte Weinsteine in beliebiger Höhe und positionieren sie zwischen die zwei Regalböden. Dann werden die Spannseile an den Halterungen eingehängt und auf Spannung gebracht.

 

Zusätzlich sorgen die Flaschen, die hier wie in einem Weinregal eingelagert werden, für Stabilität. Weinregal und Theke in einem - eine optisch wirksame und Platz sparende Idee.

Weitere Weinsteine stapeln die Engel treppenförmig an den Wänden und legen als Abschluss zusätzliche lackierte Regalböden auf. Den Viererpack Weinsteine aus Kunststoff gibt’s übrigens für 19,95 Euro.


Der Rosé wird zur Dekoleuchte

Jetzt können alle Weine liegend gelagert und die Korken in den Flaschen dabei voll umspült werden. Der deutsche Weißwein hat Dank der Engel ein gekühltes Plätzchen im Weinkühlschrank gefunden. Der Rotwein mag es lieber etwas wärmer und bekommt seinen Liegeplatz im trendigen Weinstein. Nur beim Rosé haben sich die Engel einen dekorativen Einsatz der Flaschen erlaubt. Auf den Aufsatz von zwei Lavalampen haben sie statt der üblichen farbigen Flasche mit beweglicher Lavamasse zwei Fläschchen Rosé positioniert, die jetzt atmosphärisch von unten angeleuchtet werden.

 

Für rund 700,00 Euro haben die Engel zwei Weinkenner in Hochgefühl versetzt. Jetzt haben Aneta und Klaus statt eines ungenutzten Kellerraums einen tollen Ort für die nächste Weinprobe. Und in dieser Atmosphäre denkt auch ein Engel mal gerne über das gute alte Sprichwort „in vino veritas“ nach.




So locker und so leicht: Die Engel gestaltenim Handumdrehen.


Höllisch ...

... Himmlisch!

Höllisch ...

... Himmlisch!

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