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Juristin Kerstin
wohnt seit fünf Jahren in ihrem Haus auf dem Land und kümmert sich
seitdem etappenweise um die Einrichtung. An die Fenster im Esszimmer
hat sie sich bisher noch nicht herangetraut. Zu heikel ist ihr das
Thema „Stoffauswahl im Alleingang“. Die Engel kommen ihr zu Hilfe
und zeigen, wie Stoff vor Fenstern die gesamte Raumatmosphäre aufwerten
kann.
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Da Kerstin unentschlossen
ist, was am Fenster genau ihren Geschmack treffen könnte, erarbeiten
die Engel ein Konzept, das viele verschiedene Kombinationsmöglichkeiten
in sich birgt. Das Erkerfenster soll Gardinen erhalten, die seitliche
Fensterfront dagegen ein System aus Flächenvorhängen. Die Stoffe
sollen in verschiedenen Brauntönen ausgewählt werden. Allerdings
würden sie vor den kargen, weißen Wänden nicht zur Geltung kommen.
Also werden die Wände passend in einem leichten Cremeton
gestrichen. Außerdem herrscht bei Kerstin insgesamt absoluter Dekonotstand.
Deshalb überlegen sich die Engel zu den verschiedenen Kombinationen
an „Fensterbekleidung“ entsprechende Dekorationen.
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Farbe an die Wand
Die Engel haben
einen Cremeton für die Wand ausgewählt,
und damit es schneller geht, holen sie sich Profis zum Streichen.
Die brauchen für die 8 Quadratmeter nur einen halben Tag. Der Anstrich
wird in einer hochwertigen Dispersionsfarbe durchgeführt. Die deckt
schon beim ersten Mal. Das spart Zeit und Geld. Die Farbe wurde
übrigens im Fachhandel auf Wunsch der Engel angemischt. Sie ist
emissionsarm und lösemittelfrei. Das kommt Allergikerin Kerstin
sehr zugute.
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Die Engel suchen
den richtigen Stoff und die passende Gardinentechnik bei Raumausstattermeisterin
Sabine Inhausen aus. Hier gibt es neben
einem umfangreichen Warenangebot ein direkt angegliedertes Schneideratelier.
Fachfrau Sabine
führt die Engel herum und zeigt ihnen die neuesten Trends in Sachen
Gardinenstangen, Träger, Lamellensysteme und - vor allem unendlich
viel Stoff.
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Im Schneideratelier
Hier wirken die
fleißigen Schneiderlein. Zwischen jeder Menge Stoff wird geschnitten,
genäht und gebügelt. Der Stoff für die Flächenvorhänge ist schon
in entsprechende Bahnen zurechtgeschnitten. Die Engel schauen sich
diese mit Sabine genau an. An das obere Ende der Stoffbahn wird
ein Flauschband angenäht. Das lässt sich später einfach an das entsprechende
Gegenstück, das Hakenband, am Paneelwagen kletten.
In das untere Ende der Bahn wird eine Schlaufe genäht. Engel Julia
schiebt den Beschwerungsstab hinein. Dieser lässt die Flächenvorhänge
später gerade herunterhängen.
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Die Flächenvorhänge am Seitenfenster
Nachdem alle Gardinen
und Vorhänge geschneidert sind, ist Fachfrau Sabine mit den Engeln
in Kerstins Esszimmer vor Ort aktiv. Hier wird erst einmal an der
seitlichen Fensterfront das Schienensystem für die Flächenvorhänge
montiert. In der drei Meter langen Schiene laufen die Paneelwagen
in parallelen Bahnen. An den Paneelwagen befindet sich das Hakenband.
Hier werden per Klettsystem einfach Bahn für Bahn die Flächenvorhänge
angebracht. In versetzten Reihen lassen sich die Vorhänge verschieben.
Je nach Stimmung und Sonneneinfluss kann Kerstin nun täglich ihre
Fensterfront spielend variieren. Das komplette System gibt’s für
299,00 Euro im Fachhandel.
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Gardinen: fädeln, kräuseln, aufhängen
Die elegante Gardinenstange
für den Erker ist eine Sonderanfertigung, denn der Erker hat ganz
individuelle Maße, und da gibt’s halt keine Stange „von der Stange“.
Die Stange, die
die Engel für Kerstin ausgewählt haben, hat noch eine weitere Besonderheit:
Hier können die Gardinen problemlos über die Träger hinweggezogen
und daher im gesamten Erker frei positioniert werden. Das entspricht
dem Konzept der Engel, denn jetzt können sie Kerstin viele Variationen
der Fenstergestaltung innerhalb eines einzigen Gardinensystems präsentieren.
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Dann heißt es
für Engel und Sabine: Fleißarbeit! Stück für Stück müssen etliche
so genannte „Mäusezähnchen“ in Stores und Schals eingefädelt werden.
Mäusezähnchen“ sind Kunststoffaufhängungen zur Befestigung der Gardine
an der Schiene. Sobald alle Mäusezähne im gleichen Abstand zueinander
angebracht sind, wird gekräuselt. Damit das schnell und gleichmäßig
geht, hier ein Profitipp von Sabine: Die Gardine direkt am Fenstergriff
aufhängen, mit einer Hand halten und mit der anderen kräuseln.
Die Engel hängen
die Stores auf. Dabei beachten sie, dass alle Röllchen richtig herum
in die Gardinenstange eingefügt werden, damit sich die Gardine später
nicht verdreht. Hier lohnt sich Gewissenhaftigkeit, denn wenn die
Stores einmal hängen, macht sich ein falsch herum eingefädeltes
Röllchen optisch direkt bemerkbar! Und um es richtig zu drehen,
müssen natürlich alle anderen wieder raus!
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Präsentation eins: Der Erker puristisch
Die Engel präsentieren
Kerstin die erste Variante der Fensterbekleidung. Dabei haben sie
ausschließlich die transparenten Stores aufgehängt und vorerst auf
die Schals verzichtet. Dem Stil entsprechend, dekoriert Engel Julia
mit weißen Dekoelementen die Fensterbänke. Schlichte aber elegante Vasen
und weiße Skulpturen bilden den Abschluss der minimalistischen Dekoration.
Die Stores lassen sich beliebig nur auf eine Seite des Erkers ziehen
oder vor jedes Fenster drapieren. Kerstin ist über die Fülle der
Möglichkeiten begeistert, aber das war noch nicht alles!
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Präsentation zwei: Der Erker opulent
Die Engel fädeln
zusätzlich zu den Stores die Schals auf die Gardinenstange. Diese
blickdichten Vorhänge im gleichen Stoffdesign ergeben eine opulentere
Variante der Fensterbekleidung. Jetzt kann Engel Julia auch zu üppigerer
Dekoration greifen. Edle blau-braune Vasen schmückt sie mit gewundenen
Zweigen. Dann noch ein dekorativer Ziervogelkäfig, und der gleiche
Erker vermittelt ein völlig anderes Bild. Die Stores in Kombination
mit den Schals ergeben noch einmal mehr Gestaltungsmöglichkeiten.
Die Engel sind zufrieden, und Kerstin ist es erst recht! Nie hätte
sie gedacht, dass Farbe und Stoff das Esszimmer so grundsätzlich
verändern können. Eine völlig neue Raumatmosphäre ist entstanden,
und die ist zudem noch vielseitig veränderbar.
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Höllisch
... |
... Himmlisch! |

Höllisch ... |

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