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Ein
Kamin strahlt nicht nur Wärme ab, sondern übt auch eine wohlige
Faszination aus. Kaminzeit ist übrigens das ganze Jahr über, besonders
für denjenigen, der noch keinen Kamin im eigenen Heim hat – denn
der Einbau im Sommer ermöglicht die kuschelige Knisterromantik für
die nächste kühle Saison. Die Wohnengel haben sich dieses himmlischen
Vergnügens angenommen und einen Kamineinbau begleitet.
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Vor
der Anschaffung eines Ofens oder Kamins sind natürlich eine Menge
Fragen zu klären. Zu allererst muss die Frage beantwortet werden,
ob sich im eigenen Heim überhaupt der Einbau eines Kamins unter
bestimmten Gegebenheiten realisieren lässt. Hierfür wenden sich
die Engel an einen, der es wissen muss – den Schornsteinfeger. Der
bringt nicht nur Glück, sondern auch die beruhigende Gewissheit,
dass es grundsätzlich möglich ist, in jedes Haus einen Kamin einzubauen.
Auf jeden Fall sollte dann ein Kaminbauer aufgesucht werden, der
gemeinsam mit dem Schornsteinfeger optimale technische Lösungen
findet, die mit den Sicherheitsvorschriften konform sind. Hierbei
variieren die Bestimmungen unterhalb der Bundesländer. Auskunft
hierüber bekommt man bei dem örtlichen Bauamt oder beim Kaminfachmann.
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Die Engel vor Ort bei einem Kamineinbau
- Die Vorbereitungen
Ist
die Prüfung der Gegebenheiten durch den Schornsteinfeger und den
Kaminbauer erfolgt, kann sich der Kaminbauer ans Werk begeben. Auch
hier waren unsere Engel dabei, um den Bau eines Stilkamins aus Sandstein
zu dokumentieren.
In
der für den Kamin vorgesehenen Stelle im Wohnzimmer müssen vor allem
die Anschlüsse für den Schornstein vorbereitet werden. Für die Frischluftversorgung
wird mit einem Stemmhammer ein Loch in den Keller gestemmt. Durch
ein Aluminiumrohr führt dann die Luft von der Außenwand durch den
Keller in den Kamin. In der Steuerung der Sauerstoffzufuhr liegt
im Übrigen der Schlüssel zur optimalen Nutzung des Kamins.
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Der Heizeinsatz – das Herzstück des Kamins
Der
Heizeinsatz ist die fertige Feuerstelle für den Kamin. Das Herzstück
wiegt in diesem Falle 354 kg. Aufgrund dieses Gewichts wird der
Kamineinsatz auf eine Stahlplatte gelegt, sonst würde der darunter
liegende Estrich zu den Seiten des Einsatzes herausgedrückt werden.
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Der Kaminbau
Der
Heizeinsatz wird in eine vorgefertigte Estrichaussparung, eine Mulde
im Boden, gesetzt und kann dann am Schornstein sowie an die Luftzufuhr
angeschlossen werden. Anschließend wird der Kamineinsatz mit einer
feuerfesten Steinwolle, die bis zu 1100 Grad aushält, isoliert.
Nun wird der Korpus erstellt: Gasbetonsteine werden um den Heizeinsatz
gemauert. Selbstverständlich bleibt dabei die Feuerstelle offen.
Die Steine werden mit Mörtel verfugt.
Die
Gasbetonsteine werden durch einen Anstrich mit einer Aufbrennsperre
grundiert – das ist wichtig, denn dadurch verliert der Putz kein
Wasser und bleibt somit stabil. Außerdem können die Gasbetonsteine
nicht das Wasser vom Putz aufsaugen.
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Nun
wird um den Korpus ein Gewebenetz gespannt. Das verhindert, dass
sich der Korpus verzieht. An die Kanten der Steine werden Eckschoner
in Form von Profilleisten gesetzt. Diese dienen dem Schutz der Kanten
und garantieren mehr Stabilität. Nachdem dann alles verputzt ist,
wird die stilvolle Außenfassade aus Sandstein um das Mauerwerk gebaut…
und der Kamin ist nach vier bis fünf Arbeitstagen endlich fertig!
Mit dem Sandsteinmaterial, dem Heizeinsatz, der Ummauerung und der
fachmännischen Montage des Kamins kann man mit etwa 7.500 € rechnen.
Ein offener Kamin wird in der Anschaffung ein wenig teurer, da anstelle
eines Heizeinsatzes die Feuerung extra gemauert werden muss.
Die
erste Feuerung nach dem Bau des Kamins ist Aufgabe des Schornsteinfegers.
Erst dann darf man es sich auch allein vor dem Kamin gemütlich machen.
Diese Aufgabe haben hier die Wohnengel gern übernommen.
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Alternative Brennmethoden
Holz
ist der älteste und natürlichste Brennstoff, aber heutzutage nicht
der einzige. Neben Heizöl, Erdgas und Kohlebriketts gibt es noch
andere umweltschonende Varianten, seine Räumlichkeiten zu wärmen:
Ein
aus Glasfaser verstärktes Keramikimitat sieht zwar aus wie ein Holzscheit,
verstärkt jedoch lediglich optisch den Eindruck eines echten Holzfeuers.
Hier wird das Feuer nur mit Gas betrieben. Die aus Keramikschaum
hergestellten und handbemalten Scheite werden auf einem flachen
Gasbrenner angeordnet und von deren Flammen umspielt. Die Einrichtung
der Gastechnik bei einem mit Gas betriebenen Kamin beläuft sich
auf zusätzliche Kosten von rund 2.800 €.
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Eine
günstige und effektive Alternative sind Pellets
– kleine Stäbchen aus naturbelassenem, gepresstem Holz. Sie rieseln
automatisch aus dem am Ofen vorgesehenen Vorratsbehälter in den
Verbrennungsraum. Hierbei ist von Vorteil, dass Pelletöfen,
auch Primäröfen genannt, nur wenig Lagerplatz brauchen und aufgrund
ihrer Verdichtung einen hohen Energiewert besitzen. Die Verbrennung
ist sauber und besonders schadstoffarm. Die Kosten für die Anschaffung
eines mit Pellets betriebenen Kamins variieren
je nach Design zwischen 2.000 € und 8.000 €, die aber durch staatliche
Fördermaßnahmen gesenkt werden können.
Brenngel ist die einfachste Variante und funktioniert auf Alkohlbasis: Es brennt lange und nahezu geruchlos, ohne Rauch
und Schornstein. Das Brenngel im Aluminiumtopf
anzünden, in eine Kaminfassade stellen und das Flammenspiel genießen.
Mit einem Deckel wird das Feuer ganz einfach erstickt
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Verschiedene Anzündmethoden
Die
wohl herkömmlichste Art, ein Feuer zu entfachen, ist die mit dem
Streichholz. Für Kaminfeuer gibt es dafür extra lange. Das Streichholz
hat jedoch nur eine kurze Brenndauer und verbrennt nur punktuelle
Stellen. Einfacher und schneller entfacht ein Feuer mit Hilfe von
in Wachs getränkter Holzwolle. Das Wachs verhindert das schnelle
Runterbrennen der Holzwolle und garantiert somit einen langen Kontakt
mit den Holzscheiten. Des Weiteren gibt es noch lange, flache Anzündhilfen
aus gepresstem Holz, die das Anfeuern erheblich erleichtern.
Reinigung des Sichtfensters
Rückstände
auf der Innenseite von Sichtfenstern des Heizeinsatzes lassen sich
entweder mit Haushalts- oder Zeitungspapier abreiben oder mit einem
speziellen, nicht brennbaren Glasreiniger. Keinesfalls sollte man
brennbare Reinigungsmittel verwenden.
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Höllisch
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... Himmlisch! |
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