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Silke
und Stefan haben es satt. Ihr Arbeitsplatz mit nur einem Schreibtisch
und einem Computer ist für beide viel zu klein. Daher wollen sie
aus ihrem alten Schlafzimmer ein Home-Office mit begehbarem Kleiderschrank
machen. Doch im Augenblick schaffen die beiden es nicht, ihr Problem
selbst in die Hand zu nehmen, da sie erst kürzlich Eltern geworden
sind und sich alles nur ums Baby dreht. Also schicken sie ein Stoßgebet
gen Himmel und hoffen darauf, von den Wohnengeln erhört zu werden.
Das werden sie auch, denn kurze Zeit später klingelt es bei Silke
und Stefan, und die Engel stehen vor ihrer Tür.
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Nach
unzähligen Katalogen und Broschüren sind sich die Engel einig: Das
Homeoffice sowie der geplante begehbare Kleiderschrank soll in einem
modernen Stil mit Farbakzenten gestaltet werden. Dabei kommen die
Herbstfarben Rot, Grün und Braun nicht zu kurz, denn das sind Silkes
Lieblingsfarben. Beide Bereiche werden mit dem gleichen aus Teleskopstangen
bestehenden Regalsystem ausgestattet, so dass der Raum einheitlich
wirkt. Abgetrennt werden Home Office und Ankleide durch ein weiteres
weißes Regal, das quadratische Fächer hat und sich hervorragend
als Raumteiler eignet. So ist die Aufteilung klar gegliedert.
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Streicharbeiten für ein farbenfrohes
Zimmer
Bei
alten Tapeten wäre es weniger sinnvoll zu streichen, da die Gefahr
besteht, dass die Tapete sich von der Wand löst. Da hier die Tapete
aber sehr gut erhalten ist, haben sich die Engel überlegt, auf die
Raufasertapete neue Farbe aufzutragen.
Decke
und Wände streichen sie in einem mintgrünen Ton. Farbakzente setzen
sie in den ausgewählten Farben auf der dem Fenster gegenüberliegenden
Wand. Hier zeichnen sie mit Bleistift, Zollstock und Wasserwaage
fünf unterschiedlich große Quadrate ein – drei große und zwei kleine,
die in die großen übergehen. Kleiner Tipp, damit die Flächen um
die Quadrate herum nicht mit angestrichen werden: Einfach um die
Ränder die Tapete mit breitem Klebeband abkleben und nach dem Anstrich
vorsichtig in Richtung der bemalten Fläche abziehen, da so keine
„Fransen“ entstehen.
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Ist
die Farbe getrocknet, kann der Aufbau der Möbel beginnen. Da die
Einrichtung sehr leicht zusammenzubauen ist, gehen die Arbeiten
zügig voran. Beim Aufbau der Möbel übernehmen die Engel die Bauleitung.
Zunächst
werden die aus Metall bestehenden Pfosten für das Regalsystem aufgestellt.
Die Pfosten sind in ihrer Höhe variabel einstellbar. Nachdem alle
Pfosten postiert und von Katrin und Kerstin auf ihren Abstand zueinander
geprüft sind, befestigen die Engel zwischen zwei Pfosten die weiß
lackierten Regalbretter. Auch die können in ihrer Höhe variabel
befestigt werden. Das komplette Regalsystem kostet 500 Euro.
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Um
noch mehr Ablagemöglichkeiten zu schaffen, installieren die Engel
einen Regalboden direkt an der Wand. Um nicht zu viele verschiedene
Möbel in einem Raum zu packen, haben sie sich für die gleiche Holzablage
entschieden, wie bei dem Regalsystem. So wirkt der Raum einheitlicher.
Unterhalb
dieses Wandregals wird eine Notiztafel aus Glas befestigt. Zwar
hängt sie sehr niedrig, doch gerade so erfüllt sie ihre Aufgabe
als Gedächtnisstütze. Denn betritt man den Raum, fällt sie direkt
ins Auge.
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Eine
schwarze Holzplatte wird auf den bemalten Quadraten befestigt. Die
Holzplatte erfüllt gleich zwei Aufgaben: Zum einen bietet sie weiteren
Stauraum, denn auf der Platte wird eine Seilgarnitur mit entsprechenden
Halterungen befestigt. Daran können die unterschiedlichsten Gegenstände
aufgehängt werden. Zum anderen dient die Platte mit der farblichen
Umrandung der Dekoration und verschönert den Raum.
Ist
alles soweit aufgebaut, wenden sich die Engel dem weiß lackierten
Regal zu, das als Raumtrenner fungiert. Dieses von beiden Seiten
offene Holzregal (Kostenfaktor 99 Euro) soll das Home Office vom
Kleiderschrank abgrenzen. Um das Regal an einigen Stellen nur für
eine Seite zugänglich zu machen, haben sich die Engel etwas überlegt:
Sie befestigen im Bereich des begehbaren Kleiderschanks unten rechts
eine etwa vier Millimeter dicke, rot angestrichene quadratische
Holzplatte.
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Lichtinstallation und Ausdekorieren
Währen
die Engel dabei sind, das Regal aufzubauen, macht sich ein Elektriker
daran, Halogenspots an die Decke zu montieren. In der Mitte der
Decke wird ein Trafo befestigt. Die dazugehörigen Stromkabel werden
einmal durch den Raum gespannt.
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Danach
montiert der Elektriker die einzelnen Halogenspots an den Kabeln
und verschiebt sie so lange, bis ihm die Aufteilung der Leuchten
gefällt. Die ist nämlich variabel und so kann das Licht dorthin
gesetzt werden, wo es gebraucht wird. Die sechs Spots und der Trafo
mit den Stromkabeln kosten rund 130 Euro.
Ist
alles zusammengeschraubt, montiert und festgeklebt, beginnen die
Engel mit dem Ausdekorieren. Was wäre ein Büro ohne Cd Boxen, Briefablagen,
Stifthalter, Zeitschriftensammler und Bürolampe?! Doch auch der
begehbare Kleiderschrank kommt nicht zu kurz. Er wird mit Kleiderhaken
und Bügeln ausdekoriert, aber auch Hängeaufbewahrungen und Kleiderboxen
dürfen nicht fehlen. Außerdem setzen die Engel mit kleinen Kerzen
und Pflanzen Akzente im gesamten Raum. Alles in allem hat die komplette
Montur plus Deko 1500 Euro gekostet.
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Höllisch
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... Himmlisch! |

Höllisch ... |

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