Die Wohnengel: Ein nagelneuer Balkon

Bei halbwegs schönem Wetter verbringt man am liebsten viel Zeit im Freien. Wer sich da nichts sehnlicher wünscht als einen Balkon, kann Abhilfe schaffen: So einen Ort zum Entspannen in luftiger Höhe kann man nachträglich anbauen lassen. Wenn der Hausbesitzer einverstanden ist, fehlt nur noch eine Baugenehmigung, für die man etwa ein halbes Jahr Zeit einrechnen sollte, und eine gute und individuelle Planung. Am besten überlässt man das einem Architekten. Das hat den zusätzlichen Vorteil, dass der sich mit allen baulichen Vorschriften auskennt, die es zu beachten gilt. Den Anbau selbst übernehmen Fachleute.

Der Plan der Engel

Die Engel Kerstin und Katrin nutzen den eigentlichen Balkonanbau bei Christiane, Detlef und ihrer kleinen Tochter Moja zur Planung und Vorbereitung für den „schönen“ Teil, die Dekoration und den Feinschliff mit zum Teil selbst gebauten Möbeln. Die Stahlbauer brauchen für den Anbau ab Spatenstich zwei Wochen. Die Kosten für Material und Arbeiten: knapp 7.000 Euro. Eine Investition, die sich lohnt – finden auch unsere Wohnengel.

 

Balkonanbau

Während sich Katrin und Kerstin im Baumarkt tummeln und an Dekoideen basteln, findet der Aufbau statt. Der neue Balkon aus witterungsbeständigem, feuerverzinktem Stahl wird an zwei Außenwänden über Eck gestaltet. Er ruht auf Stützen, die vom Garten hinaufragen, und auch an der Hauswand wird er fest verankert. Stahlträger sorgen für die nötige Stabilität. Moja und ihre Eltern müssen natürlich nicht durch das Fenster klettern, das bisher an der Stelle war, wo nun der Balkon entsteht. Ein Durchbruch und eine neue Tür für insgesamt 1.700 Euro machen das Leben leichter.

rei feuerverzinkte Wannen fangen das Regenwasser auf und leiten es in ein Rohr. Es ginge auch ohne; dann läuft das Wasser einfach durch den Bodenbelag ab. Hier ist das Bangkirai-Holz mit Rillen, damit es bei Nässe nicht rutschig wird. Das aus Ostasien stammende, weitgehend astfreie und rotbräunlich gefärbte Holz ist mit rund 20 Euro pro Quadratmeter etwas teurer als andere, einheimische Holzsorten, dafür aber auch besonders fest, robust und pflegeleicht. Bei einer jährlichen Behandlung mit Harzholz-Öl beugt man nicht nur einer Verfärbung ins Silbergraue vor – was auch sehr schön aussieht - Bangkirai bringt es so auch auf etwa 30 Jahre.

Selbst gebaute Sitzbank

Kaum ist der Balkon begehbar, zieht es auch unsere Wohnengel in luftige Höhen. Mit kleinen Zypressen kommt frisches, südliches Flair auf. Die Bäumchen sind der perfekte Rahmen für die neue Sitzecke. Die besteht nicht nur aus den Teakholzmöbeln, die Christiane und Detlef schon vor einiger Zeit angeschafft haben, sondern auch aus einer selbst gebauten Bank. Aus Gasbeton, auch Porenbeton genannt, und Bangkirai-Planken entsteht für knapp 50 Euro ein neuer Lieblingsplatz.

atrin sägt den Gasbeton auf passende Größe zu. Die Steine werden mit Fliesenkleber verbunden. Nach acht Stunden wird noch eine Sperrgrundierung aufgetragen, die vor eindringender Feuchtigkeit schützt. Auch die muss trocknen, und dann kann die Bank gestrichen werden. Dazu haben die Engel Fassadenfarbe genommen. Während der Trocknungszeiten haben sie für die Sitzfläche drei Holzplanken nebeneinander auf zwei weitere Bretter geschraubt, deren Abstand zwischen den Innenkanten genau der Länge der Bank entspricht. So kann der Sitz aufgesteckt und damit fixiert werden.

 

Noch ein paar Extras

Um auch an kühleren Tagen gemütlich auf dem Balkon sitzen zu können, haben die Wohnengel aus dem Baumarkt einen gasbetriebenen Heizstrahler für rund 150 Euro besorgt. Eine gute Investition, wenn man bedenkt, dass man auf diese Weise in unseren Breiten noch viel mehr von so einem neuen Balkon hat! Für den Abend gibt es noch Windlichter, Stühle und Bank werden weich und kuschelig durch Sitzauflagen, die außerdem noch für farbige Akzente sorgen, und obendrein gibt es ein paar der jeweiligen Jahreszeit angepasste Accessoires, die dem Ort ein immer neues Aussehen verleihen. Christiane, Detlef und Moja sind glücklich. Die Entscheidung für den Balkon und der Einsatz der Engel waren einfach goldrichtig!

   


So locker und so leicht: Die Engel gestaltenim Handumdrehen.


Höllisch ...

... Himmlisch!

Höllisch ...

... Himmlisch!


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